Das Mangalitza Schwein (Wollschwein)

Das ( schwalbenbäuchige) Mangalitza Schwein ist eine der ältesten, rein erhaltenen, europäischen Schweinerassen. Erstmalig ist diese Rasse um die Mitte des
19. Jahrhunderts erwähnt, soll aber viel älter sein.


Im Burgenland hat es diese Tiere bis ca 1950 in Weidewirstschaft gegeben. Durch die
veränderten Verbrauchererwartungen nach dem Krieg sind alle Landrassen, so auch
die Mangalitza Schweine, als ausgesprochene Speckschweine, fast gänzlich
verschwunden.


Umgekehrt wäre bekanntlich das Pietrainschwein vor 50 Jahren beinahe ausgestorben,
da mageres Fleisch in Notzeiten nicht gefragt war. Rücken, Kopf, Rüssel, die Klauen und die Außenseite der Beine sind schwarz. Der Bauch, Kehle, Schwanz und die Innenseite der Schenkel sind silbrig weiß. Die Ferkel sind wie Wildschweinfrischlinge gestreift. Durch ihre Wolle sind die Schweine sowohl gegen Kälte als auch Hitze geschützt.


Früher wurden sie oft hunderte Kilometer weit zum Schlachthof nach Wien getrieben und haben diese Reise mühelos durchgehalten. Das Mangalitza Schwein ist sehr anspruchslos, was Stallung und Futter betrifft. Ganzjährige Haltung im Freien ist möglich. Auffallend sind das langsame Wachstum, die Spätreifen und relativ kleine Würfe( 5-7 Ferkel); Die Rasse verfügt über sehr gute Muttereigenschaften. Das Fleisch ist etwas dunkler im Vergleich zu herkömmlichen Rassen und von sehr guter Qualität, der Ausschlachtungsgrad allerdings gering und der Fettanteil bei unsachgemäßer Fütterung sehr hoch. Stresszustände sind völlig unbekannt, die Resistenz gegenüber üblichen Schweinekrankheiten ist hoch.


Bei reiner Gras-bzw. Kleefütterung im Sommer, bzw. Rüben im Winter erreichen die Tiere mit einem Jahr ca. 70—8o kg, bei Kraftfuttergaben ca 100—110 kg ( Rückenspeckdichte ca. 6 cm). Dreijähriges Tier in Zuchtkondition: Sau 120 kg, ber 140 kg. jede weitere Gewichts-zunahme würde ausschließlich in Fett erfolgen.


In alten Zeiten wurden die Tiere nach einer sehr langen Läuferzeit auf 250 bis 300 kg
gemästet, wobei 20 bis 25 cm Rückenspeckdichte keine Seltenheit war. Aus dem
relative dunklen Fleisch ausgemerzter Zuchttiere wurde die orginal ungarische Salami
bereitet.. Das Mangalitzaschwein ist heute in Österreich keine gefährdete Haustierrasse mehr.



 
 

Das Wesen der Wollschweine



Wollschweine sind, im Gegensatz zu den Turbo Schweinerassen, stressunempfindlich. Sie sind sehr sehr menschenfreundlich. Aber man muss sich schon täglich mit ihnen beschäftigen, das kraulen lieben sie sehr und buhlen dabei regelrecht um die Streicheleinheiten. Das nicht nur die kleinen auch der Eber mit 270 kg stellt jeden Tag die Rangordnung beim Kraulen klar.


Wollschweine im Allgemeinen sind bekanntlich sehr klug und neugierig. Was ein Wollschwein einmal entdeckt hat vergisst es nicht mehr. Schwachstellen bei der Einzäunung merkt sich ein Wollschwein ein Leben lang.


Aufgrund Ihrer Intelligenz kann man sie aber auch erziehen, wenn auch mit etwas Mühe kann man ihnen sehr viel beibringen. Wenn Sie grantig sind folgen auch die Wollschweine nicht immer, wie bei den Menschen halt.

 



Der Charakter von Wollschweinen



Jedes Wollschwein hat seinen eigenen Charakter, der Charakter kann sehr unterschiedlich sein, noch wesentlich ausgeprägter als bei unseren Haustieren Hund und Katz. Es gibt kein "charakterloses Schwein".


Temperament und Charakter sind zwei wesentliche Merkmale von frei lebenden Wollschweinen. Es gibt Brave, Einzelgänger, Muttersöhnchen, Halbstarke, Wankelmütige, Patriarchen ...... alles das was man auch beim Menschen findet.

 



Schlaf- und Ruhebedürfnis der Wollschweine



Wollschweine haben meistens verschiedene Ruheplätze die sie nach Jahreszeit und Wetter nutzen. Am Abend wird von den Rudeln ein gemeinsames Nest bezogen. Sie begrüßen sich jeden Abend beim Nestgehen, jedes Wollschwein bringt etwas mit die einen Zweige, die anderen Scharren Mulden, sie schlafen mehr als 14 Stunden weil sie bei der Futteraufnahme sehr viel Energie brauchen.

 



Riechbild der Wollschweine



Das Suchverhalten dient dazu um sich von der Umwelt ein Bild zu machen. Das Wollschwein will sich im Umfeld vertraut machen. Durch diese ständige Neugierde kann sich das Wollschwein sehr schnell an Veränderungen in der Umgebung anpassen. Alle Schweine zeichnen sich durch ein sehr gutes Riechverhalten (Trüffelschwein) aus, das Riechverhalten stellt die Hauptinformationsquelle dar. Die Wollschweine besitzen die höchste Riechzellenzahl aller bisher untersuchten Säugetiere. Sogar wesentlich mehr als der für seinen feinen Geruch bekannte Hund. Von einem Wollschwein wird ein Mensch auf mehrere Hundert Meter gerochen, unvorstellbar.


Die Schweine erkunden ihre Umgebung vor allem mit Hilfe der sehr empfindlichen Rüsselscheibe. Beim Wollschwein erschließt sich dabei ein sehr komplexes Riechbild, vergleichbar etwa wie sich bei uns eine Lichtüberflutete Landschaft mit zahlreichen Farbabstufungen und anderen Sinneswahrnehmungen darbietet. Gerade die bodennahe Luftschicht ist mit einer Fülle feinster gasförmiger Geruchspartikel in unterschiedlichen Nuancen angefüllt.

 



Wollschweine sind Wohlfühlschweine



Man sieht es dem Wollschwein gleich an. Sie sind Ausdruck eines körperlichen Wohlbefindens. Gähnen, strecken, schütteln, schlafen, grunzen, suhlen. Die Haut mit dem wolligen Pelz dient als Schutz gegen schädliche Auswirkungen der Umwelt. Sie pflegen Ihre Haut sehr intensiv. Körperteile die sie nicht erreichen werden genau dosiert gescheuert, dazu benutzen sie immer die gleichen Plätze und Geräte. Das Scheuern findet immer nach einem Schlammbad statt.


Suhlen, suhlen, suhlen dient der Haut und Körperpflege vor allem aber der Abkühlung. Schweine haben keine Schweißdrüsen und noch dazu eine Fettschicht die die Wärmeabgabe verhindert. Normale Schweine leiden sehr unter der Hitze. Dadurch ist das suhlen ein echter Ausdruck des Wohlbefindens der Schweine. Bereits ab 20 Grad beginnen die Schweine unter der Hitze zu leiden. Speziell das Landschwein mit wenig Haare, heller Haut und labilem Kreislauf. Daher kommt der Begriff "Schweineheiß".
Das Wollschwein hat es gut es kann nach belieben suhlen. Die Schlammbedeckung nach dem suhlen hat viele gute Funktionen. Durch den nassen Schlamm wird der Abkühleffekt verdreifacht. Die Schlammschicht schützt gegen Ungeziefer und Sonneneinstrahlung. Wenn die Hitze vorbei ist gehts zum Reibebaum und jede wirklich jede noch so kleine Stelle wird freigerieben dadurch haben auch die Parasiten keine Chance.

 



Wer ist jetzt dumm, der Mensch oder das Schwein?



Früher ernährten sich die Schweine von selbst nie und nimmer wäre es einem Bauer in der Urzeit eingefallen ein Schwein zu füttern. Jetzt sperrt der Mensch das Schwein ein und muss es ständig füttern, eigentlich Saudumm. Klar mit mästen geht alles schneller und immer mehr, mehr mehr, mehr. Dafür essen wir jetzt unser billiges gequältes Schnitzel und wundern uns über immer mehr Krankheiten.


In 95 % der Schweine Futtertröge landet hoch entwickeltes Kraftfutter ( vielleicht auch mit etwas Dioxin). Es besteht aus verschiedenen Getreidesorten mit sehr viel Mais und Soja. Verabreicht wird das ganze in Breiform, Flüssigfütterung. Das entspricht aber überhaupt nicht der Natur des Schweines. Was würde der Mensch sagen wenn er nur mehr Brei erhält. Die Argumente dafür sind... Wirtschaftlichkeit...Gewinnoptimierung...hier passt der Begriff "Giersau".


Früher war die Futteraufnahme über den ganzen Tag verteilt. Magen und Verdauung waren über Jahrtausende darauf eingestellt. Bei der Torbofütterung erfolgt die Futteraufnahme innerhalb weniger Minuten, das hinunterschlingen bleibt nicht ohne Folgen, ständiger Durchfall. Die Folgen werden mit der Zugabe von Verstopfungsmedikamenten repariert.


Dieser extrem hohe Eiweißeinsatz hat globale Auswirkungen die wir aber nicht hören wollen. Das kleine Land Österreich verbraucht soviel Soja, wie in ganz Europa erzeugt wird. Die Folgen sind klar, riesige Mengen aus globaler Produktion. Soja in Entwicklungsländern natürlich nicht genmanipuliert und unter katastrophalen Umständen produziert. Sehr hoher Einsatz an Kunstdünger und Spritzmittel durch die riesigen Monokulturen. Urwaldrodungen Wasserverschmutzung .... weltweit gibt es 1.000 Millionen Schweine die täglich gefüttert werden müssen. Das Schwein ist somit zum Nahrungskonkurrenten für den Menschen geworden.  

 



Was frisst das Wollschwein am liebsten?



Der natürlichste Lebensraum für das Wollschwein ist der Wald und die Wiesen. Die Kräuterapotheke Natur. Der Wald und Wiesenboden ist das vollkommenste Beispiel für die Umsetzung der Zellulose ( Sonnenenergie) in lebendige Kreisläufe. Der Wald und Wiesenboden ist Lebensraum einer riesengroßen Vielfalt von Insekten, Würmern, Kaltblüter, Warmblüter, Wurzeln, Pilzen, Bakterien, Hefen, Gräsern, Algen, Flechten....jedes davon hat die Aufgabe Abbau von Sonnenenergie und Aufbau von Leben. Diese 20 cm Schicht ist die beste Nahrungsquelle für Wollschweine. Der Wald und auch der Grasboden liefert dem Wollschwein die Energie.


Das Hausschwein ist somit von seiner Anlage her kein Getreidefresser. Durch die Getreidefütterung verkümmert die Verdauungskraft des Hausschweines, es wird zum Nahrungskonkurrenten für den Menschen und vor allem dadurch krank. (Lesen Sie dazu Gluten Risiko)


Aus den obigen Gründen ist es wichtig das die Freilaufflächen groß genug sind dann ernährt sich das Wollschwein vom Gras, Wurzeln, Würmern, Kleintieren, Obst und auch von kleinen frischen Zweigen. Wenn die Fläche kleiner ist mäht der Bauer Saugras dazu, das mögen die Schweine gerne und hält sie gesund. "Saumagen", die Wollschweine haben keinen Saumagen, das heißt sie fressen nicht alles und auch nicht alles durcheinander. Es gibt Pflanzen die von ihnen verschmäht werden wie Schachtelhalm, Wegerich... Trotzdem kann man sagen beim Fressverhalten ist das Schwein von allen Tieren dem Menschen am ähnlichsten. Es frisst bis es dick und fett ist.


Am besten schmecken den Wollschweinen aber Süßkartoffel, Topinambur, Kürbisse, Kartoffel, Eicheln, Obst und Gemüse und Milchprodukte speziell Molke von Käsereien. Das alles braucht es aber nur als Sonntagsschmaus oder zu besonderen Zeiten wie wenn ein Muttertier acht Junge hat.

 



Kann man Wollschweine mästen? Leider, ja



Vor einiger Zeit wurde ich von einem Kunden angerufen in einem Diskontmarkt in unserer Nähe gibt es Mangalitza Rückenspeck günstiger als bei uns. Zuerst war ich ganz schön paff, nach einiger Zeit habe ich mir aber gesagt das kann wohl nicht sein, dem gehe ich nach. Ich fahr zum Diskonter kauf mir einige der Mangalitzaprodukte obwohl ich beim hinschauen schon skeptisch bin. Eine enorme Aufmachung, überall hängen Plakate, gesunde Produkte vom Mangalitza Wollschwein. Zu Hause dann beim verkosten, eine einzige Katastrophe, der Speck ist gelb glänzt und ist weich, er schweindlt richtig. Wenn die Leute das kaufen werden sie sagen der Mangalitza Speck ist ja auch ungenießbar.


Jetzt will ich es aber wissen und fahr zum Schweinehalter. Der Bauer hat die Mangalitza Schweine im Stall und füttert die armen Schweine flüssig mit Mais Soja und Getreide. Ich kann meinen Zorn kaum unterdrücken. Die Antwort des Bauern sagt mir aber das jedes Wort umsonst ist.


Die Schweine brauchen sowieso viel länger bis zur Schlachtung, sie fressen mehr und müssen besamt werden weil sie sich nicht vermehren. Wie soll sich das ausgehen wenn wir nicht mit Turbo mästen. Armes Schwein.




Literatur



[1] Peter Steffen - Karl Schardax - Ing. Gernot Kürzl (2008) Schweineglück die Bibel der Schweine

Demnächst in unserem Xoond Food Shop

  • Mangalitza Schweinefleisch
  • Mangalitza Würste: Sie werden speziell für uns gemacht.
    OHNE Gluten-Mehl, ohne Geschmacksverstärker, ohne Zusätze!
    Luftgetrocknet, bei sachgerechter Lagerung unbegrenzt haltbar
  • Mangalitza Bardo, weisser Speck
  • Mangalitza Schmalz, dass sich hervorragend zum Braten eignet und sehr lange haltbar ist


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Warum ist das Mangalitza Schwein so gesund?




Antwort 1 Der Freilauf, raus auf die Weide und viel Bewegung. Es ist nähmlich wissenschaftlich erwiesen das zwischen der Weide und Stall ein riesiger Unterschied im Fleisch ist. Die positven Omega n-3 Fettsäuren im Fleisch sind beim Stallvieh 24,6 mg/100g und beim Mangalitza Freilaufschwein 108,6 mg/100g. Andererseits ist die Fettsäurezusammensetzung des Mangalitzas ähnlich der von pflanzlichen Ölen; so besitzt es die für die menschliche Verdauung sehr geeigneten Doppelbindungen bei den ungesättigten Fettsäuren. Festgehalten muss dabei aber werden das die Weidehaltung den wesentlichen Ausschlag für die Fleischqualität gibt.


Antwort 2 Die Managalitza Bauern oder Züchter. Sie sind nicht auf Masse aus. Dazu eignet sich das Mangalitza Schwein gar nicht. Es wächst langsam braucht viel Futter viel Freilauf und Bewegung und wird erst mit zwei Jahren geschlachtet. Im Gegensatz dazu das normale Borstenvieh, das in Massenställen gemästet wird viel Medikamente braucht und mit sechs Monaten geschlachtet wird. Die Extremvariante sind die schwimmenden holländischen Schweinefabriken.










 

Antwort 3 Die Mangalitza Schweine fühlen sich wohl ....Wenn Sie mit dem Triebaumer aus Rust zu seinen Mangalitza Schweinen rausfahren dann können Sie spüren was eine echte Wohlfühlsau ist. Das gibt es keine Hektik keinen Stress, ja die Mangalitza sind echt beruhigend. Mitten unter den Schweinen fühlt man sich richtig wohl. Wenn Sie dann noch den Triebaumer beobachten wie der liebevoll mit Ihnen umgeht, er streichelt sie, ja er spricht mit ihnen. Vielleicht verstehen Sie jetzt warum vom Managlitza Wollschwein so wohlschmeckende und gesunde Produkte hervorgehen.





Das Mangalitza Schwein, Wollschwein
Durch sein dichtes Fell, seine Fettschicht und seine schwarz pigmentierte Haut trotzt das Mangalitza-Schwein allen Witterungsbedingungen von Sommer bis Winter. Die Rasse ist für die Freilandhaltung ideal geeignet. Wollschweine sind bekannt für ihren ausgesprochenen Familiensinn und die sonst übliche Aggressivität lässt der Eber vermissen, er lebt friedlich mit Sau und Nachwuchs zusammen und kann somit ständig mit den übrigen Tieren laufen. Die Fortpflanzung erfolgt problemlos auf natürliche Weise.


 



Managalitza sind gesunde Lebensmittel



Die Urrasen sind ausgesprochen robust, trotzen jeder Kälte und sind Resistent gegen alle üblichen Schweinekrankheiten. Stresszustände kennen sie nicht den sie laufen und spielen das ganze Jahr über in extensiver Koppel-Freilandhaltung. Wollschweine haben einen starken Bewegungsdrang und sind völlig stressunempfindlich. Sie sind auch unter dem Namen Laufschweine bekannt. Im übrigen sind sie die einzigen Hausschweine, die ähnlich ihrer wilden Artgenossen gestreifte Ferkel zur Welt bringen. Die Größe des Wurfes besteht aus 5 - 8 Ferkel, in seltenen Fällen auch mehr. Das Ergebnis dieser Haltungsform sind langsam wachsende, gesunde Tiere, frei von jeglicher Pharma-Behandlung mit Fleisch von höchster Qualität.


Neben seiner Robustheit zeichnet sich das Mangalitza durch seine hervorragende Fett- und Fleischqualität aus. Einerseits weist das Mangalitzafleisch weniger Cholesterin als das Fleisch des normalen Hausschweins auf. Andererseits ist die Fettsäurezusammensetzung des Mangalitzas ähnlich der von pflanzlichen Ölen; so besitzt es die für die menschliche Verdauung sehr geeigneten Doppelbindungen bei den ungesättigten Fettsäuren.


Mangalitza-Produkte sind gesunde Lebensmittel für ernährungsbewusste Menschen, die auf natürliche Herkunft und sorgfältige Verarbeitung Wert legen!

 

Das Schmalz vom Mangalica Schwein ist besonders schmackhaft, da sich alle Aroma- und Geschmackstoffe im Fett sammeln. Ein weitere Vorteil für Verbraucher besteht darin, das es nur schwer ranzig wird und mehrfach als  Bratfett genutzt werden kann

 




 





Geschichte des Wollschweins

Copyright: schaetzeausoesterreich.at
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Das ( schwalbenbäuchige) Mangalitza Schwein ist eine der ältesten, rein erhaltenen,
europäischen Schweinerassen. Erstmalig ist diese Rasse um die Mitte des
19.Jahrhunderts erwähnt, soll aber viel älter sein.


Im Burgenland hat es diese Tiere bis ca 1950 in Weidewirstschaft gegeben. Durch die
veränderten Verbrauchererwartungen nach dem Krieg sind alle Landrassen, so auch
die Mangalitza Schweine, als ausgesprochene Speckschweine, fast gänzlich
verschwunden.


Umgekehrt wäre bekanntlich das Pietrainschwein vor 50 Jahren beinahe ausgestorben,
da mageres Fleisch in Notzeiten nicht gefragt war. Rücken, Kopf, Rüssel, die Klauen und die Außenseite der Beine sind schwarz. Der Bauch, Kehle, Schwanz und die Innenseite der Schenkel sind silbrig weiß. Die Ferkel sind wie Wildschweinfrischlinge gestreift. Durch ihre Wolle sind die Schweine sowohl gegen Kälte als auch Hitze geschützt.


Früher wurden sie oft hunderte Kilometer weit zum Schlachthof nach Wien getrieben und haben diese Reise mühelos durchgehalten. Das Mangalitza Schwein ist sehr anspruchslos, was Stallung und Futter betrifft. Ganzjährige Haltung im Freien ist möglich. Auffallend sind das langsame Wachstum, die Spätreifen und relativ kleine Würfe( 5-7 Ferkel); Die Rasse verfügt über sehr gute Muttereigenschaften. Das Fleisch ist etwas dunkler im Vergleich zu herkömmlichen Rassen und von sehr guter Qualität, der Ausschlachtungsgrad allerdings gering und der Fettanteil bei unsachgemäßer Fütterung sehr hoch. Stresszustände sind völlig unbekannt, die Resistenz gegenüber üblichen Schweinekrankheiten ist hoch.


Bei reiner Gras-bzw. Kleefütterung im Sommer, bzw. Rüben im Winter erreichen die Tiere mit einem Jahr ca. 70—8o kg, bei Kraftfuttergaben ca 100—110 kg ( Rückenspeckdichte ca. 6 cm). Dreijähriges Tier in Zuchtkondition: Sau 120 kg, ber 140 kg. jede weitere Gewichts-zunahme würde ausschließlich in Fett erfolgen.


In alten Zeiten wurden die Tiere nach einer sehr langen Läuferzeit auf 250 bis 300 kg
gemästet, wobei 20 bis 25 cm Rückenspeckdichte keine Seltenheit war. Aus dem
relative dunklen Fleisch ausgemerzter Zuchttiere wurde die orginal ungarische Salami
bereitet.. Das Mangalitzaschwein ist heute in Österreich keine gefährdete Haustierrasse mehr.

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  • Mangalitza Würste: Sie werden speziell für uns gemacht.
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