5-HTP und 5-HT wissenschaftlich betrachtet

 

5-HTP steht für Hydroxytryptophan. 5-HTP ist eine biochemische Wasserstoffverbindung (H für Hydrogenium), sprich Hydroxy-Form der Aminosäure TryptoPhan. Tryptophan zählt zu den essentiellen Aminosäuren des Menschen, aus denen der menschliche Stoffwechsel zahlreiche Hormone bildet. Biochemische Kettenreaktionen beim Syntheseprozess dieser Aminosäure führen zur Ausschüttung von Glücksbotenstoffen wie Serotonin. 5-HTP wird als Nahrungsergänzungsmittel aus den Samen der afrikanischen Pflanze Griffonia simplicifolia gewonnen.

 

5-HTP (5-Hydroxy-Tryptophan) ist eine Aminosäure, die in Organismen bei der 5-HT-Synthese aus Tryptophan entsteht und für die Bildung von 5-HT ein wichtiger Baustein ist. 5-HT (5-Hydroxytryptamin) ist ein Neurotransmitter, der allgemein besser unter dem Namen Serotonin bekannt ist und im Volksmund auch „das Glückshormon“ genannt wird.

 

5-HT wirkt durch Übertragung seiner physiologischen und pathologischen Effekte an bestimmten Rezeptoren an den Zellmembranen, den 5-HT-Rezeptoren. Diese befinden sich in großer Zahl im ZNS (Zentralnervensystem), im Gastrointestinaltrakt (Verdauungstrakt), im Blut und im Herz-Kreislauf-System. Vor allem im Zentralen Nervensystem ist Serotonin für zahlreiche Vorgänge mit verantwortlich wie etwa bei Erinnerungs- und Lernvermögen, Appetitkontrolle, Beklemmung, Verhaltensweisen, Sexualität, Vorstellungskraft, Schlafverhalten, Depression, Schizophrenie, körperliche Temperaturregelung, Muskelbewegungen, Drüsenfunktionen, Schmerz und Migräneanfälligkeit. Da es dir großen Arterien verengt, ist es für den Blutdruck und seine Regulation ein wichtiger Faktor. Im Magen-Darm-Trakt kontrolliert es die Motilität.

 

In der medizinischen Forschung steht vor allem die Einwirkung auf das ZNS im Vordergrund der meisten Untersuchungen. So fand man bald heraus, dass es zwei Möglichkeiten gibt, einen zu niedrigen Serotonin-Spiegel positiv zu beeinflussen. Durch Zuführung der Aminosäure Tryptophan, oder über die Erhöhung der Serotoninverfügbarkeit in den Synapsen der Hirnzellen. Um die Verfügbarkeit zu erhöhrn wurden so genannte SSRI (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) entwickelt. Die anfänglichen Therapien auf der Basis von Tryptophan-Zugaben fanden 1988 ein jähes Ende, als wegen einer verunreinigten Lieferung eines Herstellers von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA die Herstellung und der Verkauf von Tryptophan verboten wurde. So wandte sich die Wissenschaft dem 5-HTP zu, das von den FDA-Verboten nicht betroffen ist. In der Praxis hat sich nun gezeigt, dass auf diese Art einem Serotoninmangel im Gehirn wesentlich besser entgegengewirkt werden kann, wie zahlreiche seriöse Studien inzwischen ausweisen.

 

Depressionen und 5-HTP

In einer Doppelblindstudie wurde im Jahr 1991 an der Universitätsklinik im schweizerischen Basel der Vergleich zwischen 5-HTP-Zugaben und der herkömmlichen Behandlungsmethode mit SSRI getestet. Das Team um Studienleiter Dr. W. Pöldinger bestand aus deutschen und Schweizer Wissenschaftlern. Bei den Probanden handelte es sich um Patienten mit diagnostizierter Depression. Sie wurden in zwei Gruppen geteilt. Die eine erhielt täglich 150 mg eines SSRI-Mittels, die andere dreimal täglich 100 mg 5-HTP. Kontrolliert wurden die Patienten alle zwei Wochen. Am Ende der Studie stand fest, dass die mit 5-HTP behandelten Probanden einen höheren Verbesserungswert erreicht hatten. Nebenwirkungen waren in beiden Gruppen selten und wurden nur in den ersten Tagen der Behandlung registriert. Weitere nachfolgende Untersuchungen mit kleineren Patientengruppen haben gezeigt, dass eine Tagesmenge von 200 bis 500 mg, individuell auf den Patienten abgestimmt, gute Ergebnisse bringen kann.

 

Panikattacken und 5-HTP

Bereits im Jahr 1990 wurde in einer Studie mit zwanzig Patienten festgestellt, dass eine tägliche Zugabe von 5-HTP zwischen 300 und 500 mg zu einer deutlichen Absenkung der panisch auftretenden Ängste geführt hat. Dieses Ergebnis deckt sich auch mit der Aussage zahlreicher amerikanischer Frauenärzte auf Grund einer Befragung im Jahr 1994.

 

Migräne und 5-HTP

In zwei publizierten Studien testeten italienische und spanische Wissenschaftler die Wirksamkeit von 5-HTP bei Migräneproblemen. In der italienischen Studie wurden 40 Probanden in zwei Gruppen mit einer Tagesmenge von 400 mg 5-HTP oder einem Placebo versehen. Nach Abschluss der Studie verzeichneten in der 5-HTP-Gruppe 90 Prozent der Teilnehmer eine Verbesserung ihres Schmerzzustandes, in der Placebo-Gruppe 16 Prozent.

 

In Spanien testeten die Wissenschaftler ob das altbekannte Migränemittel Methylsergid und 5-HTP ähnliche Ergebnisse bringen. Bei den 124 Probanden der beiden Untersuchungsgruppen zeigte sich bei mehr als 70 Prozent aller Beteiligten eine deutliche Verbesserung ihres Zustandes. In der 5-HTP-Gruppe waren es 75 Prozent, in der anderen 71 Prozent.

 

Neben- und Wechselwirkungen

Im Rahmen aller bekannten Studien wurden ebenfalls die aufgetretenen Neben- und Wechselwirkungen eingehend beobachtet. Hierbei fiel auf, dass sich in den ersten tagen einer regelmäßigen Einnahme von 5-HTP bei mehreren Patienten vermehrter Harn- und Stuhldrang auftrat. Dies lies aber meist nach wenigen tagen wieder nach. Zu Übelkeit kam es bei solchen Patienten, die 5-HTP auf nüchternen Magen einnahmen und nicht genügend Flüssigkeit danach tranken. Zu hohe Serotoninspiegel wurden in einigen Fällen gemessen. Hierbei handelte es sich aber um Probanden, die zusätzlich noch pflanzliche Mittel in hohen Dosierungen einnahmen. Vor allem Produkte mit Gingko-, Johanniskraut-, Avocado- oder Papaya-Extrakten können so einen Effekt hervorrufen.

 

Aussagen über Probleme bei Schwangeren, stillenden Müttern oder kleinen Kindern konnten nicht getroffen werden, da diese Gruppen grundsätzlich auf zusätzliche Einnahmen von Hormonen oder Hormonveränderern in jeder Form verzichten sollten.

 

Quellen:

Borne R. Serotonin: The Neurotransmitter for the '90s. Drug Topics . 1994, October 10:108.

Ebert, D. Therapie mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern, Fortschr. Medizin 114. Jahrg. 1996

Irwin, M; Mascovich, A; Gillin, J.C. Partial sleep deprivation reduces natural killer cell activity in humans, Psychosomatic Medicine 56/1994

Laboucarie J, Rascol A, Guiraud-Chaumeil B, El-Hage W. La place du 5-hydroxytryptophane levogyre dans les etats depressifs. Rev Med . 1977; 13:519-524.

Murray , M; 5-HTP: The Natural Way to Overcome Depression, Obesity and Insomnia

Poldinger W, Calanchini B, Schwarz W. A functional- dimensional approach to depression: Serotonin deficiency as a target syndrome as a comparison of 5-hydroxytryptophan and fluvoxamine. Psycopathology 1991; 24:53 – 81

Ritzmann, P. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, INFOMED PHARMA-KRITIK

Takahashi S, Kondo H, Kato N. Effect of L-5-hydroxytryptophan on brain monoamine metabolism and evaluation of its clinical effect in depressed patients. J Psychiat Res . 1975; 12:177-187.

Verschiedene Autoren, Serotonin and Eating Disorders, Medical Sciences Bulletin, Oktober 1994

Wurtman, J. J. Suffes, S. The Serotonin Solution, Fawcett Columbine , New York 1996

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[Quelle: Dr.med. Gabriella Segura, The Health Matrix]

 

 

Many of us suffer from a variety of symptoms that we disregard as part of our personality or karma. You might think that it is just how things are, so you may as well accept it and deal with it as best as you can. Or perhaps it gets so tough, that you just can't deal with it!

For instance, do you often...

* Have problems falling asleep or staying asleep?
* Find yourself edgy, irritable or angry?
* Lack motivation or feel depressed most of the time?
* Prefer to be left alone?
* Have ANTs (automatic negative thoughts) in your head?
* Worry, get anxious and find it difficult to concentrate or make decisions?
* Have feelings of low self-esteem and lack of confidence?
* Feel self-critical and guilty?
* Tend to be shy or fearful?
* Tend to be obsessive, inflexible, a control freak, or a work addict?
* Particularly dislike the dark weather?
* Have PMS or menopausal moodiness?
* Have a sweet tooth or crave carbs and starchy snacks or alcohol?
* Are all achy and/or have jaw pain?
* Find some relief of all of these symptoms when you exercise...if you happen to get around it?
* Do you have a family history of fibromyalgia and/or treatment with SSRIs (serotonin boosting antidepressants)?

These are all manifestations of serotonin deficiency. If you felt identified with some or all of them, then 5-HTP - an over the counter and natural supplement - can change your life forever.

5-HTP stands for 5-hydroxytryptophan, a form of the amino acid tryptophan which is found in foods like red meat, turkey, fish, or seeds. 5-HTP comes from the seeds of the African plant Griffonia simplicifolia and when taken correctly, it turns into serotonin - a brain chemical which regulates our sleep, raises our pain threshold, and elevates our mood.

We all have a right to healthy levels of serotonin, but we live in a highly stressful world where we are exposed to all kinds of toxins and pollutants, where our modern foods are often nutritionally deficient and toxic, and where people often have to turn to stimulants or anti-depressants in order to cope with life's demands and stressful situations. We live in a world where life can be quite hard and nothing is certain except death. All of this takes a high toll on our serotonin levels, and thus on our bodies and our psychological well-being. In addition, genetic predispositions might leave you vulnerable to low levels of serotonin. Helping the body to top up the serotonin tank when you are faced with a stressful situation is exactly what you might need.

5-HTP administration has been shown to be effective in treating anxiety, depression, fibromyalgia, insomnia, binge eating, pain, and chronic headaches including migraines. Studies have revealed that it can work better than prescription medications at treating depression, and without the negative side effects!

We have more serotonin receptors in our intestinal tract than we do in our brain, so it doesn't come as a surprise that low serotonin can also interfere with proper intestinal function. This is also the reason why 5-HTP can be beneficial in the treatment of IBS (Irritable Bowel Syndrome).

In order for our bodies to convert 5-HTP into serotonin, we need calcium, magnesium and B vitamins. Unfortunately, our dietary intake often doesn't meet our body's needs, so it is important to supplement ourselves with a good multivitamin containing at least 50-100mg of vitamin B6, and at least 700mg of magnesium chelate, citrate, or taurate. 5-HTP will turn itself into serotonin and then into melatonin, a natural sleep hormone and powerful anti-oxidant. In fact, 5-HTP can increase the body's production of melatonin by 200%.

In general, an average of 300mg of 5-HTP per day is the recommended dose to restore your levels of serotonin, although quite often, some end up needing around 500mg per day. Start with 50 mg at lunch and dinner and increase your dose every 2 days by 50mg until you reach 300mg of 5-HTP per day. If you are unable to have a restorative sleep after two weeks, then you can also consider increasing the dose or supplementing yourself with melatonin at night.

Potential side effects of 5-HTP include nausea, diarrhea, and sleepiness. Also, in very rare cases, there might be insomnia and headaches, which usually happen when 5-HTP is taken on an empty stomach and when a person has "sluggish" liver issues. The good news is that when you take 5-HTP with meals and gradually increase the dose, these side effects should be eliminated.

If you don't respond to 5-HTP, do more research and consult a doctor. 5-HTP is not a panacea, but it can help with the misery caused by stress-induced serotonin deficiency!

Note: It is practically impossible to reach a serotonin overdose, but a combination of 5-HTP and drugs like SSRIs (serotonin boosting antidepressants) and especially MAOI (Monoamine Oxidase Inhibitors) can result in an overdose. Please, do not take 5-HTP and these prescription drugs without consulting your physician first.

Further reading:

Michael Murray, N.D. 5-HTP: The Natural Way to Overcome Depression, Obesity, and Insomnia. New York: Bantam Books, 1998.

Dr. Rodger H. Murphree, Treating and Beating Anxiety and Depression with Orthomolecular Medicine. Birmingham: Harrison and Hamptom Publishing Inc., 2005.

Julia Ross, M.A. The Mood Cure. New York: Viking Penguin, 2002.

Dr. Rodger H. Murphree, Treating and Beating Fibromyalgia and Chronic Fatigue Syndrome. Birmingham: Harrison and Hamptom Publishing Inc., 2008.